Kommunale Fördermittel

Welche Fördermittel der Kommune aus welchen Töpfen bereitstehen lässt sich vorab nur schwer beantworten. Grundsätzlich stehen aber zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung - die meist nur unzureichend oder gar nicht abgerufen werden.

 

Eine wesentliche Aufgabe des Deutschen Sport- und Präventionsnetzwerkes liegt daher in der Unterstützung der Kommune bei der Beantragung von kommunalen Fördermitteln.

Weil die Beantragung von Fördermitteln sehr schwer und zeitaufwändig ist, verhilft das DSPN der Kommune, den Überblick zu erhalten. Es keine zentrale Informationsstelle für Fördergeld-Anfragen. Oft kommt es vor, dass die Fördergeld-Töpfe voll bleiben, weil nicht genügend Gelder abgerufen werden. Deswegen muss man viel recherchieren, passende Fachpublikationen abonnieren und Info-Veranstaltungen besuchen.


Somit kann es ratsam sein, einen Fördermittel-Experten zur Hand zu haben, der einem im „Förder-Dschungel“ zur Seite steht.

Das DSPN stellt ein entsprechendes Netzwerk, um entsprechende Förderungsmaßnahmen zu erhalten.

Ein paar Tipps zur Beantragung von Fördermitteln: (Quelle: Förderland.de)

 

Selbst, wenn Sie und andere Personen von Ihrem kommunalen Projekt überzeugt sind, ist das kein Garant, dass Sie Fördergelder erhalten. Gleichgültig, wie sinnvoll oder nötig eine Förderung ist – Kommunen haben keinen generellen Anspruch darauf. Auch nicht, wenn Sie einen korrekten Antrag stellen und andere Vorgaben einhalten.

Damit Sie aber die Wahrscheinlichkeit auf eine Förderung erhöhen, sollten Sie unter anderem diese Punkte beachten:

  • Ihr Projekt bzw. Ihr zu förderndes Vorhaben muss zu der ausgeschriebenen Förderung passen. Lesen Sie deswegen die Voraussetzungen und Richtlinien genau durch. 

  • Machen Sie sich zusätzlich beim Fördermittelgeber direkt schlau, fragen Sie nach Besonderheiten und anderen Dingen, die Sie unbedingt einhalten müssen.

  • Besuchen Sie regelmäßig die offizielle Webseite des Förderprogramms. Hier finden Sie meist Updates zu Änderungen. Beachten Sie diese.

  • Schauen Sie genau, wie hoch die Fördersumme ausfällt sowie wann und wie sie ausgezahlt wird. Zudem: Wie hoch fallen Ihre Eigenleistungen aus? Können Sie diese aufbringen?

  • Geben Sie Ihrem Vorhaben einen verständlichen Namen. Statt einem lapidaren „Förderung unserer Kommune“ könnte es präziser als „Unterstützung des nachhaltigen kommunales Gesundheitsmanagements durch Moderation und Vernetzung“ oder „Ausbildung von Multiplikatoren in qualifizierten Lehrgängen für eine Gesunde Kommune“ beschrieben werden.

  • Beschreiben Sie Ihr Projekt möglichst prägnant, dabei sollten alle wichtigen Fragen geklärt werden. Zum Beispiel: Was soll sich durch das Vorhaben verändern? Wofür wird die Förderung eingesetzt? Wie sollen die Ziele erreicht werden? Wie sind diese messbar? Welche Projektpartner gibt es, wie vertrauenswürdig sind diese? Wie sieht der zeitliche Rahmen aus?

  • Verwenden Sie zur Antragsstellung die vorgegebenen Formulare. Füllen Sie diese vollständig und korrekt aus.

  • Vergessen Sie nicht, die Formulare an den entsprechenden Stellen zu unterschreiben und erforderliche Anlagen beizufügen.

  • Achten Sie auch auf die „weichen“ Faktoren wie Gestaltung und Rechtschreibung (zum Beispiel bei Anhängen)

  • Bei der Beantragung der Fördermittel sind meist klare Fristen vorgegeben. An diese Deadlines müssen Sie sich halten.

Solch ein Förderantrag kann schnell gut und gerne mehrere Duzend Seiten umfassen. Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie bei der Erstellung eines solchen Antrags von geeigneten Fördermitteln!